Eine kurze Geschichte zu unserem Sport
Höhlenzeichnungen, die in Indien gefunden wurden, belegen, dass bereits vor 2000 Jahren mit abgeflachten Hölzern und Holzbällen, die mit Hühnerfedern besetzt waren, gespielt wurde.
Ihren Namen verdankt unsere Sportart dem englischen Landsitz des Duke of Beaufort in der Grafschaft Gloucestershire. Auf diesem Landsitz mit Namen BADMINTON wurde 1872 das von britischen Kolonialoffizieren aus Indien mitgebrachte und als "Poona" bezeichnete Spiel vorgestellt.
Seit Ende des 19. Jahrhunderts hat Badminton eine stürmische weltweite Entwicklung genommen:
| 1893 | Gründung des englischen Badminton-Verbandes |
| 1899 | Austragung der ersten All England Championships |
| 1903 | Gründung des ersten deutschen Badminton-Sportvereins |
| 1934 | Gründung der Internationalen Badminton Federation (IBF) durch 9 Nationalverbände deren Zahl heute bei weit über 100 liegt |
| 1953 | Gründung des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) |
| 1967 | Gründung der European Badminton Union (EBU) |
| 1992 | Badminton wird als olympische Disziplin (Einzel, Doppel) anerkannt, 1996 kommt Mixed dazu |
Seine größte Popularität genießt Badminton in seinen europäischen und asiatischen Hochburgen England, Dänemark, Japan, Indonesien, Korea und China.
"Ein Badmintonspieler sollte verfügen über die Ausdauer eines Marathonläufers, die Schnelligkeit eines Sprinters, die Sprungkraft eines Hochspringers, die Armkraft eines Speerwerfers, die Schlagstärke eines Schmiedes, die Gewandtheit einer Artistin, die Reaktionsfähigkeit eines Fechters, die Konzentrationsfähigkeit eines Schachspielers, die Menschenkenntnis eines Staubsaugervertreters, die psychische Härte eines Arktisforschers, die Nervenstärke eines Sprengmeisters, die Rücksichtslosigkeit eines Kolonialherren, die Besessenheit eines Bergsteigers sowie über die Intuition und Phantasie eines Künstlers.
Weil diese Eigenschaften so selten in einer Person versammelt sind, gibt es so wenig gute Badmintonspieler."
Martin Knupp: Yonex-Badminton-Jahrbuch 1986





